Autorin: Anya du Lacre
Reihe: Ja
Teil: 1
Seiten: 438
Sterne: 4/5
"Liebe ist doch nur was für die Armen - Wir können uns das nicht leisten"
Normal denken wir uns selber Sätze, die zu den Büchern passen. Doch als ich über den Satz gestolpert bin, beim Lesen, mussten wir sagen, was beschreibt das Buch denn noch besser.
Worum geht es? - Das Buch ist aufgeteilt in drei Gruppen. Die erste Gruppe sind die Prinzen, die Prinzessinnen eines anderen Landes heiraten sollen, um dieses zu stärken. Beide Parteien kennen sich noch nicht. Doch wird ihnen gesagt, die Liebe wird schon noch kommen. Doch hier haben wir drei Personen mit unterschiedlichen Charakteren. Der Ältere hat sich damit abgefunden, der Jüngere leidet darunter und dann haben wir noch den Cousin, der als Berater fungieren soll. Doch wieso benimmt er sich so und ist er eifersüchtig? - Alle drei haben Geheimnisse, doch werden sie zum Glück finden?
Die zweite Partei sind die beiden Prinzessinnen, die verheiratet werden sollen, um eine Revolte zu verhindern. Doch werden die Prinzen rechtzeitig ankommen? Werden sie den Erwartungen entsprechen? Auch hier haben wir eine folgsame Prinzessin und die Jüngere, die das Ganze hinterfragt und versucht, dagegen anzugehen. Doch wie wird das Treffen der beiden Parteien laufen, wenn sie sich kennenlernen sollen?
Und dann kommen wir zu der dritten Partei. Das sind Geschwister, die sich so durchschlagen und ihren Ruf in der Gegend haben, dass sie leicht zu haben sind. Doch was steckt dahinter? Und ist er schwul? Wäre auch gefährlich, da darauf ja auch nur die Todesstrafe steht. Und was passiert mit Menschen, in die er sich verliebt oder die er in sein Herz lässt? Außer seine Schwester, ist bei ihr was anders?
"Was wenn Liebe tötet?"
Ich muss sagen, ich habe von Seite 1 an so mitgefiebert. Es ist so schön geschrieben und man hat das Gefühl, mitten drin zu sein statt nur dabei. Alles, was den Figuren passiert, wird so gut beschrieben, dass man einfach nur mitfiebern kann und mitfühlen kann. Nicht alle Szenen sind was für schwache Nerven, also die Triggerwarnungen sollte man ernst nehmen, die im Buch stehen. Auf diese werden wir hier nicht explizit eingehen, da sie im Buch zu finden sind. Doch ich muss sagen, der Aspekt, dass mit dem Leibwächter was nicht stimmt, wird langsam und gut eingeflochten in seinen Passagen.
Und auch hier muss ich sagen, sehr gut gemacht sind die Blickwinkelwechsel von Kapitel zu Kapitel. Denn wir haben verschiedene Protagonisten, die uns jeweils ihre Sicht der Dinge schildern und dadurch entsteht ein sehr umfangreiches Bild, das man sich zu den Situationen machen kann...
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und kann allen nur empfehlen, dieses Buch zu lesen.
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