Autor: H. G. Wells
Genre: Klassiker
Seiten: 136
Bewertung: 3,5 / 5 Sterne
Überleben wir einen Angriff aus dem All?
Ich war ehrlich gesagt sehr skeptisch, was dieses Buch anging. Zwar lese ich gern Science-Fiction, insbesondere Star Trek, aber ich brauche dabei immer auch etwas philosophische Tiefe. Ich hatte Angst, dass Krieg der Welten mir zu plump und oberflächlich sein könnte. Ob das wirklich so war? Dazu später mehr.
Worum geht es eigentlich?
Marsianer landen in England und starten eine Invasion. Anfangs versuchen die Menschen noch, sich zu wehren – doch bald wird klar, dass sie den Außerirdischen technologisch weit unterlegen sind. Die Menschheit wird zur gejagten Beute, und die Menschen verstecken sich, um zu überleben.
Doch: Hat die Menschheit überhaupt eine Chance?
Wie gesagt, ich war skeptisch. Aber ich habe mir das Buch trotzdem vorgenommen – weil ich finde, dass es zur Allgemeinbildung gehört und eben ein Klassiker ist.
Und dann … habe ich es verschlungen!
Die Geschichte ist spannend, stellenweise sogar packend, und was mich wirklich überrascht hat: Es werden viele kritische, auch heute noch relevante philosophische Themen angesprochen – etwa Kolonialismus, Überlegenheit und moralische Verantwortung.
Zugegeben, der Einstieg fiel mir schwer, vor allem wegen des Schreibstils, der stellenweise sehr altmodisch wirkt. Aber es lohnt sich, durchzuhalten – wirklich!
Mein Fazit:
Ich kann nur empfehlen, dieses Buch zu lesen und sich die Mühe zu machen. Wer durchhält, wird mit einer spannenden, tiefgründigen Geschichte belohnt.
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