Charité

Veröffentlicht am 5. Juli 2026 um 18:04

Regie:
Staffel 1 – Sönke Wortmann
Staffel 2 – Anno Saul
Staffel 3 – Christine Hartmann
Staffel 4 – Esther Bialas

 

Drehbuch:
Staffel 1 und 2 – Dorothee Schön und Sabine Thorwiedemann
Staffel 3 – Stefan Dähnert, Christine Hartmann und Thomas Laue
Staffel 4 – Tanja Bubbel und Rebecca Martin

Abgeschlossen: ja

Staffeln: 3

Erschienen: 2017–2021

FSK: 12

Streaming: Netflix

Sterne: 4/5

 

„Wie funktioniert Forschung?“

 

In der ersten Staffel geht es um den „Bazillenvater“ und seine Forschung. Es wird gezeigt, wie Robert Koch mit weiteren Virologen gegen Krankheiten forscht und wie das Tuberkulin entdeckt wird. Verpackt wird dies in einer fiktiven Geschichte rund um die aus einem Arzthaushalt stammende Pflegerin Ida Lenze.

Die zweite Staffel spielt zur Zeit des Nationalsozialismus. Hier geht es um die Medizinstudentin Anni Waldhausen und deren Familie. Doch auch Wissenschaftler der damaligen Zeit dürfen nicht fehlen, wie zum Beispiel Ferdinand Sauerbruch, ein damaliger Chirurg, oder der Psychiater Max de Crinis, die hier thematisiert werden.

Wie hat sich die Mauer auf das Leben der Ärzte der Charité ausgewirkt? Diese Frage wird versucht, in der dritten Staffel zu beantworten. Hier werden der konservative Frauenheilkundler Helmut Kraatz, die sozialistisch angehauchte Kinderärztin Ingeborg Rapoport und der fiktive Curt Branken aufeinandertreffen gelassen. Curt Branken träumt vom Westen, und somit prallen hier drei komplett unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander.

 

Die Serie, die für das Erste produziert wurde, hat mir sehr gut gefallen und sollte jeder geschaut haben, der ein bisschen an deutscher Geschichte interessiert ist.

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