Autorin: Anette Pieper
Verlag: Rediroma-Verlag
Seiten: 262
Sterne: 5/5
Was ist normal?
In diesem Buch setzt sich die Autorin mit der Frage auseinander, wessen Leben „normal“ ist, und stellt sich vor, wie es wohl wäre, wenn ein Megastar auf ein „normales“ Leben trifft.
Worum geht es? Michael Jackson ist in Deutschland, und irgendjemand hat bei der Sicherheit versagt. Deswegen ist er auf der Flucht vor der Presse. Eine junge Frau hilft ihm dabei zu entkommen, und damit beginnen drei wirklich interessante Tage in der Eifel. Doch warum war sie im Hotel? Wer ist die Person hinter dem Namen Michael Jackson?
Eine wirklich liebevolle Hommage an Michael Jackson. Eine der vielen Spekulationen darüber, wer die Person hinter dem Megastar war. Auch die verschiedenen Handlungsstränge sind wirklich toll kombiniert und geschrieben. Ich liebe auch das Spiel mit der Wirklichkeit, denn die Autorin stellt die Geschehnisse selbst infrage. Sie lässt Noras Schwester die Frage in den Raum stellen, warum sie fest daran glaubt, dass es der echte Michael Jackson war. Sicher ist: Da war ein Mensch, der, ob echt oder nicht, die Rolle von Michael Jackson gut gespielt hat und für spannende Diskussionen zwischen den Schwestern sorgt. Jeden Standpunkt kann man verstehen, und der Leser darf zu seinem eigenen Schluss kommen. Auch philosophiert Nora viel mit Michael, denn hier treffen Menschen aufeinander, die ihr Päckchen zu tragen haben. Ganz im Vordergrund steht dabei die Frage: Was ist normal?
Also ja, das Buch ist einfach zu empfehlen. Für Michael-Jackson-Fans ist das ein Must-have. Aber auch alle, die es lieben, Bücher mit viel Tiefe zu lesen, sollten dieses Buch lesen.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
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